Stadtkapelle Traunreut JUNGMUSIK Floetenzwerge SBST
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Chronik
 
Im Oktober 1951 wird auf Wunsch von Dipl. Ing. Walter Mohr - Direktor des SIEMENS SCHUCKERT-Kleinbauwerkes - in Traunreut eine Lehrlingskapelle gegründet.
 
 
Bei einem Auftritt meint der Trompeter Alfred Ernst Ahne, es wäre doch schön, wenn es in Traunreut eine Musikkapelle gäbe. Lehrlingskollege Hans Mühlberger stellt sofort den Kontakt zu Oberlehrer Siegfried Knirsch her, der in Reit im Winkl eine Jugendkapelle aufgebaut hat, nun in Traunreut wohnt und an der Volksschule tätig ist.
 
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Herr Oberlehrer Knirsch erklärt sich sofort bereit in Traunreut eine Jugendkapelle zu gründen und nach einigen Vorbereitungen finden im Spätsommer 1952 die ersten Proben statt. Anfangs im Wohnzimmer der Familie Knirsch später in seinem Klassenzimmer. Der Musikunterricht bei Herrn Knirsch ist kostenlos!

Die ersten Instrumente bekommen die jungen Musiker dank einer Spende von der Gemeinde Traunreut. Einige Musiker haben bereits ein eigenes Instrument. Durch Werbung von OL Knirsch in der Schule und hauptsächlich in seiner Klasse kommen ständig neue Musiker hinzu.

 
Neben einigen Auftritten führt Oberlehrer Knirsch am Hl. Abend mit der Jugendkapelle beim Weihnachtsbaum in der Ortsmitte den Brauch des „Christkindlanblasens“ ein.
 
 
Bei der Auswahl geeigneter Literatur ist Oberlehrer Knirsch der Zeit weit voraus. So spielte die Kapelle beim Wertungsspiel 1954 in Freilassing die beiden Chorälen „Die güldene Sonne“ und „Der Mond ist aufgegangen“ was die Jury mit Prof. Reindl aus Salzburg sehr beeindruckt und mit 95 von 100 möglichen Punkten belohnt.
 
 
Der Bayerische Rundfunk produziert eine Sendung über “Alte Weihnachtsbräuche in der neuen Heimat“ u. a. mit der Jugendkapelle und sudetendeutschen Bläser-Weisen. 1955 erfolgt der Beitritt zum neugegründeten Bezirk Chiem - Rupertigau im Musikbund von Ober- und Niederbayern. Um das Outfit der Kapelle zu verbessern erhalten die Musiker Stoffbundhosen. Der erste Auftritt mit den neuen Bundhosen ist das Bezirksmusikfest und die Teilnahme am Wertungsspiel am 5. August 1955 in Ruhpolding.
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Eine Jugendblaskapelle war für damalige Zeit eine Seltenheit. Ein ehemaliges P-Haus (Pulverhaus) in der Schubertstrasse wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und schon bald finden hier die wöchentlichen Proben statt.
Oberlehrer Knirsch wird im September 1956 an die Realschule Schongau versetzt. Alfred E. Ahne übernimmt 1957 die Leitung der Jugendkapelle und anlässlich des Tages der Blasmusik gibt die Jugendkapelle vor dem Rathaus Traunreut ein Standkonzert.
 
 
Leider verstirbt OL Siegfried Knirsch im Alter von 64 Jahren viel zu früh.
Er hatte ein unglaubliches Talent, die Menschen für die Musik zu begeistern, einen genialen Weitblick und war dadurch mit seinen Ideen und seiner Einstellung der Zeit derart voraus, dass nur sehr wenig Leute ihn wirklich verstanden haben.
 
 
Beim Bezirksmusikfest am 14. Juli 1957 in Inzell erzielt die Jugendkapelle unter der Leitung von Alfred E. Ahne beim Wertungsspiel mit dem „Feierlichen Bläserspiel“, einem Originalwerk für Blasmusik von Dr. Herrmann Regner einen guten Erfolg. Durch vorzügliches Organisationstalent und geschickter Verhandlungstaktik konnte Max Moherndl von der Musikkapelle Inzell für DM 20.- eine gut erhaltene große Trommel erwerben.
 
1960-1980
 
Auf Wunsch von Bgm. Franz Haberlander 1963 wird die Jugendkapelle nun zur Stadtkapelle Traunreut e.V.  Zum 1. Vorstand wird Bruno Steiner, zum Dirigenten Willi Forbriger und  zum Kassier und Schriftführer Werner Wirth gewählt. 1965 wird Max König als Dirigent und Alfred E. Ahne zum Stellvertreter eingesetzt. Nun werden Nachwuchsmusiker für die Kapelle ausgebildet. 1967 wird Max Moherndl zum 1. Vorstand gewählt.
 
 
Im Juni 1968 beteiligt sich die Kapelle beim Bezirksmusikfest in Marquartstein am Wertungsspiel und am Festzug. Im Sommer 1972 übernimmt Alfred E. Ahne den Taktstock und die Kapelle wächst nach und nach auf 46 Musikerinnen und Musiker an.
 
 
Im Sommer 1973 beteiligt sich die Stadtkapelle an den Musikfesten in Tengling, Fridolfing und Großsachsenheim.
Im Oktober Fahrt nach Nettuno/Italien und Teilnahme an den Feierlichkeiten der Städtepartnerschaft von Nettuno und Traunreut. Für die Musikerinnen und Musiker ist dies ein unvergessliches Erlebnis. Speziell für diesen Auftritt wurden von den Musikerinnen und Musikern original bayerische Tänze und Schuhplattler einstudiert.
Unter Leitung von Toni Fehberger entsteht 1974 eine gute spielfähige Jugendkapelle.
Beim 21. Bezirksmusikfest 1975 in Ruhpolding erreicht die Stadtkapelle sowohl bei der Konzert-Wertung als auch bei der Marsch-Wertung einen 1. Rang mit Auszeichnung. 
Im Mai 1976 fährt die Stadtkapelle zum Maria-Goretti-Fest nach Nettuno.
 
 
Im Juli 1977 beim 23. Bezirksmusikfest in Bernau gibt es sowohl bei der Konzert-Wertung als auch bei der Marsch-Wertung einen 1. Rang mit Auszeichnung.
Im März  1979 übernimmt Gerhard Maiwälder den Vorsitz der Stadtkapelle.
Beim Bezirksmusikfest 1980 in Freilassing erreicht die Stadtkapelle sowohl bei der Konzert-Wertung als auch bei der Marsch-Wertungen einen 1. Rang mit Belobigung.
 
 
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1980-2000
 
Beim Konzertwertungsspiel unseres Musik-Bezirkes Chiem-Rupertigau 1982 in der Salzachhalle in Laufen bekommt die Kapelle ein sehr gutes Ergebnis.
 
Im Jahre 1984 kann die Stadtkapelle nach den vielen provisorischen Unterkünften endlich einen eigenen Proberaum beziehen, der auch seinen Namen verdient.
 
 
Im März 1986 wird beim Konzertwertungsspiel in Ainring mit dem Quartett, der Jugendkapelle sowie der Stadtkapelle jeweils ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt.
Bedingt durch plötzliche Krankheit und längeren Krankenhausaufenthalt des Dirigenten übernimmt im Oktober vorübergehend Gustav Meyer aus Seeon, ein pensionierter Musiker (Oboe) der Münchner Symphoniker den Dirigentenstab.
Im Juni 1987 steht Alfred E. Ahne wieder zur Verfügung. Nun beteiligt sich die Kapelle am 10-jährigen Gründungsfest der Blaskapelle Traunwalchen beim Festzug und auch beim Ehrenspiel im Festzelt sowie am 37. Bezirksmusikfest in Marzoll.
Bedingt durch berufliche Fortbildung, z. T. in Berlin, erbittet Alfred E. Ahne eine kurze Auszeit und die musikalische Führung übernimmt Eberhard Rodig. Teilnahme am Bezirksmusikfest 1990 in Bad Reichenhall unter der Leitung von Armin Maiwälder.
1991 wird Thomas Wiesmann zum 1. Vorstand gewählt und Gerhard Maiwälder wird zum Ehrenvorstand ernannt.
Im Sommer 1991 Fahrt nach Breitenbach bei Kassel und beteiligt sich am 80-jährigen Gründungsfest des dortigen Musikzuges. Im September 1992 übernimmt Alfred E. Ahne wieder die musikalische Leitung der Kapelle.
 
 
Leider beschließt der Stadtrat unter 1. Bürgermeister Eduard Wiesmann den 1984 ursprünglich für die Stadtkapelle erbauten Proberaum wegen Eigenbedarf zu kündigen.
Die Räumlichkeiten werden für Büros des Städt. Wasserwerkes benötigt und für diesen Zweck umgebaut mit der Option eines möglichen Rückbaues ?!
Damit tritt für die Stadtkapelle eine Wende ein, die sich auf lange Zeit negativ auswirkt. Mehrere gute Musiker verlassen nun aus Verärgerung über den negativen Stadtratsbeschluss die Kapelle und neue Musiker sind bei dem leider nur geringen Stellenwert der Blasmusik in Traunreut nur sehr schwer zu bekommen.
 
 

Bei der Jahreshauptversammlung 1995 wird Walter Ebert zum 1. Vorstand gewählt.
Der Stadtkapelle wird nun - total gegen den Willen des Schulleiters - ein Raum im Keller der Schule in St. Georgen zugewiesen. Das gesamte Mobilar der Stadtkapelle aus dem gekündigten Probraum wird bis zur Fertigstellung der Renovierungsarbeiten der Schule St. Georgen vorerst im ehem. Jugendzentrum im Nebengebäude des Hofbräuhauses zwischengelagert. Kurze Zeit darauf wird jedoch durch einen Wasserrohrbruch das gesamte wertvolle Mobilar der Stadtkapelle weitgehend zerstört.

Die Stadtkapelle beteiligt sich am 37. Bezirksmusikfest 1999 in Surheim beim Festzug und beim Ehrenspiel im Festzelt.

 
 
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Im Juli Teilnahme am Bezirksmusikfest in Surberg-Lauter und im August am 125-jährigen Gründungsfest der FFW Pierling und Traunwalchen.
 
 
 
 
 
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Proben
 
Proben:
immer Dienstags
 
 
Uhrzeit:
19:30-21:30 Uhr
 
 
Ort:
Aula d. Schule St. Georgen
 
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